Warum gerade diese Ausstellung? Darüber liegt Nebel der Geschichte. Ganz in der Nähe, hatte mit Design zu tun, war spannend annonciert. Und wirklich nicht zu viel versprochen! Alltagsgegenstände, Kurioses, viele Spielarten historischer und zeitgenössischer Gegenstände aus Kunststoffen. Am Ende mußte das Plakat mit.
Und damit sind wir (fast) am Anfang ... denn von nun an hatten alle Gebrauchsgegenstände einen zusätzlichen Aspekt. Ganz unmerklich stachen Teile aus Kunststoff ins Auge, die eines gemeinsam hatten: Sie waren pink. Sandspielzeug von Söhnchen Phillip. Der Lackmantel von Charme+Anmut. Bürsten, Eimer und Schalen in allen Größen und Ausführungen machten sich im Haushalt breit.
Dann wurde aus Spaß Sucht und aus Zufall Kaufrausch und Sammeltrieb. Rund 300 Gegenstände stapeln sich mittlerweile in Kartons und Schränken. Vieles in Gebrauch, das Meiste aufbewahrt für den Tag, an dem ein geneigtes Publikum staunend und amüsiert daran vorüberzieht. Eine kleine Auswahl durften die rund 30 Gäste der Pinkparty im Juli 1998 bewundern (Erinnert Ihr Euch?).
Zu einer Ausstellung gehört ein Katalog (den Hamburger hatten wir uns leider aus Budgetgründen verkniffen) - und was liegt näher, als diesen in Zeiten digitaler Medien erstmal virtuell zu erarbeiten. Jetzt werden Kisten ausgepackt, Gebrauchsgegenstände zusammengesammelt, die Digitalkamera gezückt. Immer noch tauchen dabei Sachen auf, die noch nicht auf der Liste standen. Und die Kreise erweitern sich. Schon deshalb wird auch pinkplastik.de weiter wachsen....